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Nachtdienst

Eine Polizistin im Nachtdienst findet auf der Hamburger Köhlbrandbrücke den Kurierwagen ihres jüngeren Bruders — Motor läuft, Blut auf dem Sitz — und hat bis zum Morgengrauen Zeit, ihn zu finden.

Every document below came out of one screenplay, generated in German rather than translated into it. Nothing here is a template or a mock-up — it is the same output the product produces for a real project.

40
Scenes
108
Pages
19
Shoot days
5
Characters

Synopsis

Hamburg im Februar, Wind über dem Hafen, die Köhlbrandbrücke fast leer. Kerstin Voss fährt seit Jahren Nachtdienst und kennt jeden Kurierdienst zwischen Waltershof und Wilhelmsburg. Timo fuhr Touren, über die er nie gesprochen hat. Was sie im Morgengrauen findet, passt in keinen Bericht.

Theme: Wie weit darf man gehen, um die zu schützen, die man liebt – und was bleibt von dieser Liebe übrig, wenn man die Wahrheit nicht ertragen kann? ---

Story beats

The structural pass, before a line of dialogue exists — what each act has to do.

  1. Act 1 — Die Entdeckung · 1-30

    Die Nacht beginnt wie jede andere: Kerstin Voss fährt Streife, die Stadt schläft, die Brücke ist leer. Doch als sie den verlassenen Kurierwagen ihres Bruders entdeckt, kippt ihre Welt. Sie steht vor der ersten, entscheidenden Wahl – melden oder schweigen? – und mit jedem Moment, den sie zögert, wird die Last der Verantwortung schwerer. Am Ende dieses Akts gibt es kein Zurück mehr: Sie hat sich entschieden, und die Uhr läuft gegen sie.

  2. Act 2 — Die Jagd · 31-90

    Kerstin hat sich entschieden: Sie sucht allein. Doch mit jeder Spur, die sie verfolgt, wird die Nacht enger, die Bedrohung greifbarer – und die Frage drängender, ob Timo überhaupt noch lebt. Am Ende dieses Akts steht sie vor den Trümmern ihrer eigenen Illusionen: Sie hat nicht nur einen Bruder verloren, sondern auch das letzte Stück Vertrauen in die Welt, die sie beschützen wollte.

  3. Act 3 — Die Abrechnung · 91-120

    Kerstin steht mit dem Rücken zur Wand: Die Zeit läuft ihr davon, die Kollegen sind ihr auf den Fersen, und die Wahrheit über Timo ist schlimmer, als sie je befürchtet hat. In diesem Akt muss sie sich entscheiden – zwischen dem Gesetz, das sie beschützen sollte, und dem Bruder, den sie nicht aufgeben will. Am Ende wird sie nicht nur Timo finden, sondern auch die Antwort auf die Frage, die sie die ganze Nacht verdrängt hat: Wie weit ist sie bereit zu gehen, um die einzige Familie zu retten, die ihr geblieben ist?

Characters

  • Kerstin Voss
    Protagonist

    Polizeimeisterin im Hamburger Streifendienst – Nachtschicht auf der Wache 31 in Wilhelmsburg. Sie fährt allein im Streifenwagen, kontrolliert verdächtige Fahrzeuge, nimmt Anzeigen auf und ist die erste Ansprechpartnerin, wenn nachts jemand die 110 wählt. Ihr Job ist es, die Regeln durchzusetzen, ...

  • Hauptkommissar Weber
    Antagonist

    Ehemaliger Hauptkommissar der Hamburger Kriminalpolizei, jetzt Leiter einer privaten Sicherheitsfirma mit Verbindungen zum organisierten Verbrechen. Er trägt noch immer den Anzug eines Beamten, aber die Dienstmarke hat er längst gegen gefälschte Papiere und ein Netzwerk aus Informanten eingetausc...

  • Lars Brenner
    Supporting

    Ehemaliger Polizeibeamter, jetzt Hafenarbeiter und Gelegenheitsinformant – arbeitet nachts im Hamburger Hafen, wo er Container entlädt und gelegentlich Informationen an die richtigen Leute verkauft. Trägt immer eine abgewetzte Lederjacke, die nach Diesel und Salz riecht, und spricht mit der rauen...

  • Mira Voss
    Supporting

    Rentnerin, ehemalige Krankenschwester in der Notaufnahme des UKE. Arbeitet jetzt ehrenamtlich im Hospiz am Hafen, wo sie Patienten vorliest und Tee kocht. Trägt immer noch ihre alten Dienstschuhe – bequem, abgetragen, aber makellos sauber.. Mira spricht langsam, aber nicht aus Unsicherheit, sonde...

  • Jonas Vetter
    Supporting

    Hafenarbeiter im Schichtdienst, zuständig für die Kontrolle und Verladung von Containern im Hamburger Hafen. Arbeitet seit zwanzig Jahren im selben Betrieb, kennt jeden Winkel des Geländes und jede Lücke im System. Trägt immer eine abgewetzte Warnweste, selbst wenn er nicht im Dienst ist – als ob...

The screenplay

The opening, as formatted screenplay. The full script runs to 108 pages.

ACT 1

EXT. KÖHLBRANDBRÜCKE – NACHT

Die Köhlbrandbrücke spannt sich wie ein stählernes Skelett über den schwarzen Elbstrom. Das fahle Licht der Straßenlaternen wirft lange Schatten auf den Asphalt. Ein Streifenwagen rollt langsam über die Brücke, die Reifen summen auf dem Beton.

KERSTIN VOSS, 32, in Uniform, sitzt am Steuer. Ihre Hände umklammern das Lenkrad etwas zu fest. Die Augen scannen die leere Fahrbahn, die Schultern leicht angespannt. Sie atmet tief durch, als würde sie versuchen, die Stille zu vertreiben.

Plötzlich – ein Fahrzeug am Straßenrand. Ein Lieferwagen, Fahrertür offen, Motor im Leerlauf. Innenlicht brennt. Kerstin bremst ab, bleibt etwa zwanzig Meter entfernt stehen. Sie greift zum Funkgerät, zögert.

KERSTIN
(leise, zu sich selbst)
Mist.

Sie steigt aus, die Hand bleibt in der Nähe des Holsters. Die kalte Nachtluft schlägt ihr entgegen. Langsam nähert sie sich dem Wagen, die Augen auf den Innenraum gerichtet.

Im Fußraum – ein Handy. Auf dem Sitz: dunkle Flecken. Blut.

Ihr Blick schnellt zum Kennzeichen. HH-TM 4711.

Kerstin erstarrt. Das ist Timos Wagen.

Sie greift nach dem Handy, entsperrt es mit zitternden Fingern. Ein verpasster Anruf. Von ihrer Mutter.

KERSTIN
(flüsternd)
Scheiße.

Sie blickt sich um, als könnte jemand sie beobachten. Dann steckt sie das Handy ein. Das Funkgerät an ihrer Schulter bleibt stumm.

Kerstin geht um den Wagen herum, öffnet die Beifahrertür. Ein zerknüllter Zettel fällt heraus. Sie hebt ihn auf, glättet ihn. Eine Adresse in Wilhelmsburg. Und ein blutverschmiertes Taschentuch.

Ihr Atem geht schneller. Sie steckt den Zettel ein, wirft einen letzten Blick auf den blutigen Sitz. Dann geht sie zurück zu ihrem Streifenwagen.

Im Inneren greift sie zum Funkgerät, hält inne. Die Hand schwebt über der Taste.

KERSTIN
(leise, zu sich selbst)
Wenn ich jetzt melde, ist er tot.

Sie lässt das Funkgerät los. Startet den Motor. Fährt los – nicht Richtung Wache, sondern Richtung Wilhelmsburg.

Die Brücke verschwindet im Rückspiegel. Die Uhr im Armaturenbrett zeigt 00:47.


INT. STREIFENWAGEN – NACHT

Die Innenbeleuchtung des Wagens wirft ein fahles Licht auf Kerstins Gesicht. Ihre Finger umklammern das Lenkrad, die Knöchel weiß. Auf dem Beifahrersitz liegt Timos Handy. Der Bildschirm leuchtet noch immer: *1 verpasster Anruf – Mama*.

Kerstin starrt darauf. Ihr Atem geht flach. Sie greift nach dem Telefon, dreht es in der Hand. Das Display erlischt.

Ein leises Summen. Der Bildschirm leuchtet wieder auf. Dieselbe Nachricht.

Script breakdown

Every element the script commits the production to — tagged scene by scene. This is what the schedule and the budget are computed from.

40
Scenes
30
Speaking cast

Props

  • Streifenwagen (Polizei) ×1
  • Lieferwagen (Timos Fahrzeug, HH-TM 4711) ×1
  • Blutverschmiertes Taschentuch ×4
  • Zettel mit Adresse in Wilhelmsburg ×4
  • Handy (Timos) ×1
  • Uniformjacke (Kerstin) ×1
  • Funkgerät (Polizei) ×2
  • Uhr (Armbanduhr) ×2
  • Dienstwaffe ×6
  • Handy (Kerstin Voss) ×6
  • Blutiger Verband ×1
  • Halbvolle Wodkaflasche (ohne Etikett) ×1

Stunts and special requirements

  • FluchtbewegungKerstin springt zur Seite und rollt sich ab, um dem heranrasenden Transporter auszuweichen
  • LaufenKerstin rennt zum Lieferwagen, nachdem Jonas Vetter angeschossen wurde.
  • KampfszenenTimo stürzt sich auf Weber, Handgemenge mit Messer und Fesseln
  • SchussabgabeKerstin feuert Warnschuss in die Decke, Putz rieselt herab
  • FluchtKerstin springt zurück, als der Transporter mit quietschenden Reifen auf sie zurast
  • SchussKerstin feuert einen Warnschuss in die Luft

Scene list

#Slug line
1EXT. KÖHLBRANDBRÜCKE – NACHT
2INT. STREIFENWAGEN – NACHT
3EXT. KÖHLBRANDBRÜCKE – NACHT
4INT. LIEFERWAGEN – NACHT
5EXT. WILHELMSBURG – NACHT
6INT. MIETSHAUS, 3. STOCK – NACHT
7EXT. MIETSHAUS – NACHT
8EXT. MIETSHAUS – NACHT
9EXT. HAFEN, KAI – NACHT
10INT. LIEFERWAGEN – NACHT
11EXT. SEITENSTRASSE IN WILHELMSBURG – NACHT
12INT. MIETSHAUS, TREPPENHAUS – NACHT
13EXT. VOR DEM MIETSHAUS IN WILHELMSBURG – NACHT
14EXT. HAFEN, KAI – NACHT
15INT. LIEFERWAGEN – NACHT
16EXT. HAFEN, LAGERHAUSVORPLATZ – NACHT
17INT. LAGERHAUS, VORRAUM – NACHT
18INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
19INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
20EXT. LAGERHAUS, VORPLATZ – NACHT
21EXT. HAFEN, DOCKS – NACHT
22EXT. HAFENSTRASSE – NACHT
23INT. POLIZEIWACHE, BÜRO – NACHT
24EXT. AUTOBAHN – MORGENDÄMMERUNG
25INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
26EXT. HAFEN, KAI – NACHT
27INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
28EXT. LAGERHAUS, VORPLATZ – NACHT
29INT. POLIZEIWACHE, FLUR – NACHT
30INT. REVIERLEITER-BÜRO – NACHT
31INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
32INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
33INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
34EXT. LAGERHAUS, VORPLATZ – NACHT
35EXT. HAFEN, DOCKS – NACHT
36EXT. HAFENSTRASSE – NACHT
37INT. POLIZEIWACHE, BÜRO – NACHT
38EXT. AUTOBAHN – MORGENDÄMMERUNG
39INT. LAGERHAUS, HAUPTRAUM – NACHT
40EXT. LAGERHAUS, VORPLATZ – NACHT

Shooting schedule

Scenes reordered out of script order and grouped so the unit moves as little as possible.

19
Shoot days
120.11
Pages
18
Locations
high
Complexity
  • Der Drehplan basiert auf dem Produktionsmarkt Deutschland, der eine 6-Tage-Woche (Montag bis Samstag) und eine maximale Schichtdauer von 10 Stunden vorsieht. Die durchschnittliche Schichtdauer von 10,5 Stunden erfordert eine Genehmigung gemäß §3 ArbZG und muss mit ver.di abgestimmt werden.
  • Die Gruppierung der Szenen nach Locations minimiert die Anzahl der Ortswechsel und reduziert somit die Kosten für Transport und Aufbau. Besonders wichtig ist dies bei den Nachtaufnahmen, die aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Locations und der Wetterabhängigkeit effizient geplant werden müssen.
  • Komplexe Stunts und Actionszenen sind früh im Drehplan eingeplant, um genügend Zeit für Vorbereitung, Sicherheit und mögliche Wiederholungen zu haben. Dies gilt insbesondere für die Szenen im Lagerhaus und auf der Autobahn.
  • Die Hauptdarstellerin Kerstin Voss ist in 35 von 40 Szenen zu sehen. Ihre Szenen sind so gruppiert, dass sie an aufeinanderfolgenden Tagen gedreht werden können, um ihre Verfügbarkeit optimal zu nutzen und die Kosten für ihre Anwesenheit zu minimieren.
  • Wetterabhängige Außenaufnahmen (z. B. Köhlbrandbrücke, Hafen) sind früh im Drehplan eingeplant, um bei schlechtem Wetter auf alternative Locations oder Innenaufnahmen ausweichen zu können.
  • Die Dreharbeiten finden hauptsächlich nachts statt, was die Nutzung der Locations und die Kontrolle über die Lichtverhältnisse erleichtert. Allerdings erfordert dies eine sorgfältige Planung der Schichtzeiten und Pausen, um die Arbeitszeitgesetze einzuhalten.
  • Die Kosten für Stunts, Pyrotechnik und Spezialeffekte sind hoch und erfordern eine detaillierte Budgetplanung sowie die Zusammenarbeit mit erfahrenen Stuntkoordinatoren und Pyrotechnikern.

Call sheet

One day of the schedule, expanded into the document the crew actually receives.

Shoot day 1Location Köhlbrandbrücke, HamburgWeather TBD — Wettervorhersage am Vortag prüfen
CallWhoNote
17:30Regie
17:30Regieassistenz
17:30Script Supervisor
17:30Kameramann
17:301. Kameraassistent
17:302. Kameraassistent
17:30DIT
17:30Gaffer
17:30Tonmeister
17:30Tonassistent

Your script, the same way

Everything above started as one screenplay. Upload yours and the breakdown, schedule and call sheet come from it — and every suggested edit opens an A/B compare, so nothing changes in your scene until you merge it.

Start free with 2,500 credits

The same film, in sixteen other languages

Each one generated natively, not translated.